Dreimal Zähneputzen ist nicht nur gut für die Zähne – sondern kann auch das Herz schützen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie aus Südkorea, die im „European Journal of Preventive Cardiology“ veröffentlicht wurde. Laut den Wissenschaftlern der Ewha-Frauenuniversität in Seoul ist das Risiko für ein Vorhofflimmern (Herzrhythmusstörung) bei Menschen, die sich dreimal täglich die Zähne putzen, um etwa 10 Prozent geringer als bei Teilnehmern mit einer schlechteren Mundhygiene. Das Risiko für eine Herzinsuffizienz war sogar um 12 Prozent gesenkt. Dabei werteten die Forscher die Daten von 161.286 Teilnehmern aus. In der Wissenschaft ist schon länger bekannt, dass ein Zusammenhang zwischen Mundhygiene und einer Vielzahl von Krankheiten besteht, wie etwa Herz-und Lungenentzündungen, Herzinfarkten, Schlaganfällen oder auch Erektionsstörungen. Von einer gesunden Mundhygiene profitiert also der gesamte Körper.

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Für gesetzlich Versicherte bringt das neue Jahr gute Neuigkeiten: Künftig gibt es von den Krankenkassen mehr Zuschuss für den Zahnersatz. Dieser steigt von bisher 50 auf 60 Prozent. Führen die Versicherten ein Bonusheft und können sie regelmäßige Zahnarztbesuche nachweisen, steigt er sogar auf bis zu 75 %. Bis Versicherte von der Neuregelung profitieren könne, müssen sie sich jedoch noch ein wenig gedulden – sie tritt erst im Oktober in Kraft. Doch auch schon jetzt gilt für Patienten: Regelmäßige Zahnarztbesuche sind nicht nur gut für die Zähne – sondern dank Bonusheft auch für den Geldbeutel.

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Hygieneprodukte selbst herzustellen liegt im Trend. Auch für Zahncremes gibt es zahlreiche Anleitungen im Internet. Der Hauptgrund dafür: Wer die Zahncreme selbst mischt, will natürliche Zutaten verwenden und auf Fluorid verzichten. Doch gerade Fluorid bietet einen wichtigen Schutz vor Karies – und nicht alle Hausmittel sind laut Prof. Dr. Stefan Zimmer von der Universität Witten/Herdecke dazu geeignet, diesen Schutz zu garantieren. Ein weiteres Problem bei den Hausmitteln: die Beschaffenheit der Abrasivstoffe, die die Zähne wie kleine Putzkörper sanft abschmirgeln und so vom Schmutz befreien. Sind sie falsch zusammengesetzt, können sie die Zähne angreifen. Gerade diese richtige „Dosierung“ dürfte aber bei der DIY-Variante zu Hause schwerfallen. Daher gilt: Bei der Zahnpasta ist selbst gekauft besser als selbst gemacht. Denn die industriell hergestellten Cremes beugen zudem Zahnfleischbluten, Zahnstein und bakteriellem Zahnbelag vor – und diese Wirkungen sind bei den meisten Hausmitteln ebenfalls nicht belegt.

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Bislang hielt ein Inder den Weltrekord in der Kategorie „längster menschlicher Zahn“. Doch nun wurde dieser Rekord geschlagen: Ganze 37,2 mm lang war der Zahn, den Dr. Max Lukas aus Offenbach am Main einem Patienten extrahierte. Dabei konnte der Zahnarzt auf dem Röntgenbild bereits im Vorfeld erkennen, dass es sich um einen rekordverdächtig langen Zahn handelte. Die Entfernung des Zahns war jedoch alles andere als ein Routineunterfangen: Aufgrund der langen Wurzel musste Dr. Lukas behutsam vorgehen, um eine Wurzelfraktur zu verhindern. Nachdem der Zahnarzt weitere Nachweise erbracht und er den Fall im Swiss Dental Journal veröffentlicht hatte, konnte nun die Aufnahme ins Guinnessbuch der Weltrekorde offiziell beantragt werden – und Arzt und Patient können sich womöglich schon bald über einen Eintrag als neue Weltrekordhalter freuen.

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Während einer Schwangerschaft müssen werdende Mütter besondere Rücksicht darauf nehmen, was sie über Nahrung oder Medikamente aufnehmen – denn viele Stoffe, die für die Mutter harmlos sind, sind für den Fötus schädlich. Das gilt insbesondere für lokale Betäubungsmittel bei Zahnarztbehandlungen. Die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde (DGZMK) empfiehlt daher solche Lokalanästhetika, die über eine hohe Proteinbindung verfügen, da diese vom Fötus nur schwer aufgenommen werden können. Laut DGZMK ist hier Articain mit einer Proteinbindung von 94 % besonders gut für Schwangere geeignet. Da ein direkter Zusammenhang zwischen Schwangerschaft und Mundgesundheit besteht, sollten Schwangere auf eine besonders sorgfältige Mundhygiene achten und ihre Schwangerschaft dem Zahnarzt frühzeitig mitteilen.

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