Wer auf seine Mundhygiene achtet und seine Zahngesundheit erhalten möchte, der muss neben der Zahnbürste auch zur Zahnseide greifen – das ist längst bekannt und wissenschaftlich erwiesen. Iranische Wissenschaftler der Mashhad University of Medical Sciences fanden jedoch neuerdings heraus, dass dabei auch die Reihenfolge eine wichtige Rolle spielt: Nach der im „Journal of Periodontology“ veröffentlichten Studie ist es effektiver, wenn die Zahnzwischenräume zuerst mit einer Zahnseide gereinigt und dann die Zähne mit einer Zahnbürste (und Zahnpaste) geputzt werden. So ist die Fluoridkonzentration höher und der Plaque deutlich reduzierter, als wenn zuerst geputzt und dann mit Zahnseide gereinigt wird.

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Auf der Suche nach dem Ursprung unserer Zähne haben Forscher der University of Cambridge einer alten, zunächst widerlegt geglaubten Theorie nun neuen Schwung gegeben. Sie fanden heraus, dass die Zähne aller Wirbeltiere, zu denen auch Säugetiere wie wir Menschen gehören, aus den gleichen Zellen entstanden sind wie die Placoidschuppen auf der Haut von Knorpelfischen wie Haien und Rochen. Die Wissenschaftler vermuten, dass sowohl diese Schuppen, als auch unsere heutigen Zähne ihren Entstehungsursprung in der Panzerung von Wirbeltieren haben. Placoidschuppen weisen eine hohe Ähnlichkeit zu Zähnen auf. So haben sie nicht nur die Form kleiner Reißzähne, sondern sind auch aus dem gleichen Material wie unser Zahnschmelz geformt: Dentin.

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Wer seinen Zahnarzt regelmäßig zu Kontrolluntersuchungen aufsucht, kann sich diese Termine in ein Bonusheft eintragen lassen – und am Ende von einem Zuschuss durch die Krankenkasse profitieren. Geht ein Patient fünf Jahre lang regelmäßig zur Kontrolle (das heißt mindestens ein Mal pro Halbjahr), gibt die Krankenkasse nochmal 20 % Extra auf den den sogenannten Festzuschuss, den sie für bestimmte Leistungen ohnehin zahlt. Nach zehn Jahren lückenloser Kontrollen beträgt der Bonus bereits 30 %. Kai Fortelka, Sprecher der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung, betont jedoch, dass der Bonus nur dann gelte, solange der Patient auch weiterhin zur Behandlung gehe – und zwar ohne Pause: „Wer einmal unterbricht, muss wieder von vorne anfangen.“ Regelmäßige Kontrollen durch den Zahnarzt sichern somit nicht nur die Zahngesundheit, sondern bieten auch dem Patienten einen Geldwerten Vorteil.

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Die Mundflora ist offenbar deutlich anfälliger gegen Zucker als bisher angenommen. Zu diesem Ergebnis kam jetzt eine im Fachmagazin Scientific Reports erschienene Studie der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Die Freiburger Forscher fanden dabei heraus, dass bereits der Konsum von 10 Gramm Zucker am Tag die Bakterienvielfalt im Mund reduziert und gleichzeitig das Wachstum kariesverursachender Bakterien beschleunigt. Laut Studienleiter Prof. Dr. Elmar Hellwig, Ärztlicher Direktor der Klinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie des Universitätsklinikums Freiburg, seien vor allem Bonbons oder Fruchtsäfte gefährlich, da der Zucker dabei lange im Mund bleibt. Bereits ein Glas Apfelsaft enthält etwa zehn Gramm Zucker. Die Menge an Zucker, die jeder Deutsche im Durchschnitt täglich konsumiert, ist mit 90 Gramm um ein vielfaches höher. Die Studie belegte erneut den vermuteten Zusammenhang zwischen Zuckerkonsum und dem Ausbruch von Karies – mit Weltweit etwa 2,4 Milliarden Erkrankten eine der häufigsten Zahnerkrankungen.

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Bei einer Fachgesellschafts-Konferenz für Zahnärzte wurde eine neue Empfehlung für den Fluoridgehalt in Kinderzahnpasten beschlossen. Die Experten aus der DACH-Region und den Niederlanden sprachen sich dafür aus, dass Kinder von zwei bis sechs Jahren ihre Zähne täglich zweimal ihre Zähne putzen sollten – und zwar mit einer erbsengroßen Menge an Zahnpasta, deren Fluoridgehalt bei 1000 ppm Fluorid liegt. Bislang galt für Kinder eine reduzierte Fluoridkonzentration von 550 ppm. Die neue Empfehlung bezieht sich darauf, dass der Kariesrückgang an den bleibenden Zähnen deutlicher ausfällt als an den Milchzähnen. Zudem empfehlen auch internationale Experten wie die American Dental Association (ADA) und die Europäische Gesellschaft für Kinderzahnheilkunde (EAPD) für Kinder bis sechs Jahren Zahnpasten mit höherer Fluoridkonzentration.

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